Dear Vemom-philes: With your indulgence, We're going to try something different this morning. Please find below a German-language (well- 'duh') item from Switzerland on how they run their venom-banks in support of those that keep private collections of venomous animals.
Now I could do a translation, but I don't want to be responsible for a mis-step ("Hold the snake by the face ..."
So ... if you don't mind a bit of work, I'll post the original ... with a note that you should copy the URL, and then paste the URL into the bottom "Translate a Web page" block of a translation site at http://babelfish.altavista.com/. Set the language instructions to German to English, and you should get a pretty good translation about this item. I've included the instructions again at the bottom of this page after the item.
I don't mean to flood you guys (gals) with foreign press, but in this one example, the topic seemed so revelent to what you've discussed on this forum from time-to-time, that I thought I would impose on your patience.
respects, Wes
= = = = =
THURGAUER ZEITUNG (Frauenfeld, Switzerland) 21 July 05 Beim Beutebiss das Gegengift parat. Wer Giftschlangen hält, hat das Gegengift nicht etwa Zu Hause im Kühlschrank. Es lagert im Kantonsspital Münsterlingen, in einem von drei vernetzten Antivenin-Depots der Schweiz. (Urs Müller)
Münsterlingen: Es sind rare und teure Substanzen für seltene Fälle, die im Medikamenten-Kühlschrank auf der Notfallstation des Kantonsspitals Münsterlingen bereitliegen. Die Herkunftsländer sind Johannisburg, Peru oder Palästina. «Schlangenserum» heisst es über dem Kühlschrank. «Das ist die populäre Bezeichnung», erklärt Rainer Andenmatten. Der Fachmann redet von «Antiveninen». Der Leiter des Instituts für Spitalpharmazie der Spital Thurgau AG und Thurgauer Kantonsapotheker ist der Hüter jener etwa zehn Substanzen, die für Giftschlangenhalter im Falle eines Unfalles überlebenswichtig werden könnten. Etwa achtmal im Jahr werden in der Schweiz, wo an Giftschlangen in der Natur einzig die Aspiviper und die Kreuzotter vorkommen, Antivenine benötigt. Das Depot dient vor allem den Haltern exotischer Giftschlangen. Sie sind es auch, welche die Stoffe finanzieren, wie Andenmatten erklärt. Die Spitalapotheke sorgt für die sachgerechte Lagerung und die Auffrischung der Bestände.
Tox-Zentrum als Koordinationsstelle
Auf die Initiative des Matzingers Roger Aeberhard hin wurde der Verein «Serum-Depot Schweiz» im Jahr 2000 gegründet. Etwa 40 Mitglieder aus der ganzen Schweiz zahlen jährlich 120 Franken, damit am Spital Münsterlingen stets die richtigen Mittel in richtiger Menge vorhanden sind. Dass Schlangenhalter die Seren selber aufbewahren, mache wenig Sinn, erklärt Aeberhard. Nicht nur, weil sie viel kosten und womöglich nie gebraucht werden. Sondern weil für die richtige Anwendung Fachwissen und ärztliche Kompetenz verlangt sind. Ausserdem sei die richtige und konstante Lagertemperatur zu gewährleisten.
«Die meisten der Antivenine sind polyvalent», erzählt Andenmatten. Dass heisst, sie können für verschiedene Schlangenarten aus dem jeweiligen Land oder Kontinent eingesetzt werden. Die Stoffe werden durch die Abwehrreaktionen von Tieren aus deren Körpern gewonnen. Seit letztem Jahr sind die Antivenin-Depots von Genf, Zürich und Münsterlingen vernetzt. Koordinationsstelle ist das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum in Zürich.
Minuten bis Stunden Zeit
Das Sortiment, so erzählt Andenmatten, sei auch ein Abbild der Schlangenvorkommen in schweizerischen Terrarien. Im Notfall helfen sich die Depots aus. Dazu bleibe je nach Art des Schlangenbisses mehr oder weniger Zeit. So hätte Münsterlingen letztes Jahr nach Moutier BE geliefert. Bei einem Abwehrbiss eines Tieres gelange nur wenig oder gar kein Gift in die Wunde; dann kommt der Köper womöglich ohne Gegengift aus. Bei einem Voll- oder Futterbiss hingegen injiziert die Schlange eine volle Dosis. In akuten Fällen ist ein Antivenin innert 30 Minuten nötig. In anderen Fällen wird die Reaktion des Körpers über Stunden beobachtet und erst bei Bedarf Antivenin gespritzt.
Als die Malayen-Mokassinotter zubiss
Roger Aeberhard aus Matzingen, Präsident des Vereines «Serum-Depot Schweiz», ist einer von elf registrierten Giftschlangenhaltern im Thurgau. In über zehn Jahren Schlangenhaltung widerfuhren ihm zwei nennenswertere Bissunfälle, wie Aeberhard auf seiner Homepage berichtet.
In einem Fall habe er einer Mamba beim Häuten geholfen. Als er den Griff ungewollt lockerte, biss die Schlange zu. Der Unfall lief glimpflich ab: Die Symptome (Atembeschwerden) verschwanden wieder - es war kein Gegengift nötig. Am 25. Mai 2002 habe er aus Unachtsamkeit von einer erwachsenen Malayen-Mokassinotter einen Voll- oder Futterbiss in Zeige- und Mittelfinger bekommen. «Es vergingen keine 10 Minuten und mir wurde schwarz vor Augen.» Neben höllischen Schmerzen habe ihm der Unfall eine Woche Spitalaufenthalt und 50 Milliliter Antivenin eingebracht.
«Das waren Arbeitsunfälle, die sehr gut ausgingen. Damit muss man rechnen und es akzeptieren oder aufhören», kommt Roger Aeberhard zum Schluss. Es sollten sich nur erfahrene Schlangenhalter mit gefährlichen Reptilien abgeben - und Eigenverantwortung walten lassen. Das tun die Halter von Giftschlangen unter anderem mit dem selber finanzierten Antivenin-Depot in der Spitalpharmazie von Münsterlingen. Ausserdem besteht eine Zusammenarbeit mit anderen Antivenin-Depots, die zum Teil staatlich, zum Teil privat geführt sind.
= = = = =
http://www.thurgauerzeitung.ch/default2.cfm?vDest=vtArtikel&id=248482&b1=Reptilien&o1=&b2=&o2=&b3=&re=&ra=AM&da=&startrow=1
Copy the URL above to http://babelfish.altavista.com/ in the "Translate a Web page " block. Set language German-to-English.
Please note that this article also recommended the Swiss sites: www.snakeparadise.ch; and www.toxi.ch
Beim Beutebiss das Gegengift parat


